Pressemitteilung von FAIResearch zur Pressekonferenz am 28. April 2003

Nach den Bilanzskandalen der vergangenen Monate haben sich renommierte deutsche Aktienanalysten zu einem reinen Researchhaus zusammengeschlossen. Am Montag stellte sich das bankenunabhängige Aktienanalyseunternehmen F.A.I.Research (gesprochen: fair Research) erstmals der Öffentlichkeit vor.

Um die klassischen Interessenkonflikte der Banken im Aktiengeschäft zu vermeiden, trennt das neue Unternehmen die Analyse strikt von den übrigen Bankgeschäften. F.A.I.Research bietet deshalb weder den Aktienhandel, Neuemissionen, Vermögensverwaltung oder andere Bankgeschäfte an, sondern konzentriert sich auf die reine Analyse. Hier wird aber die gesamte Produktpalette von der Unternehmensanalyse über die technische Analyse bis zur volkswirtschaftlichen Analyse angeboten. Diese strikte Konzentration ist für die Partner zwingend, um unabhängige Analyse für Investoren und damit mehr Anlegerschutz zu gewährleisten. Das abschreckende Beispiel von Kaufempfehlungen einiger Banken-Researchabteilungen bei den Kapitalerhöhungen der Versicherungen in letzter Zeit zeigt augenfällig, wie notwendig diese Unabhängigkeit ist.

Auch hinsichtlich der Qualität der Studien will sich das neue Unternehmen deutlich von etlichen Analyseabteilungen der internationalen und Frankfurter Banken unterscheiden. „Bei uns schreiben keine jungen Analysten mit wenig Berufserfahrung aus London heraus über große deutsche Unternehmen. Alle Partner haben jeweils weit mehr als 10 Jahre internationale Berufserfahrung und zählen zumindest zu den besten Experten in ihren Branchen in Deutschland,“ sagte Partner Dieter Hein auf der Pressekonferenz.

In diesen beiden Punkten hat das Unternehmen nach Meinung der Partner auch gegenüber den Frankfurter Großbanken klare Vorteile: Die Unabhängigkeit sowie Berufserfahrung und Reputation der deutschen Analysten. Zwei Wettbewerbsvorteile, die gerade nach den Entwicklungen der letzten Jahre dem Anlegerschutz zugute kommen und den heimischen Finanzplatz stärken sollen. F.A.I.Research wird für frischen Wind in der Branche sorgen und mit seinem neuartigen Ansatz vielleicht die gesamte Finanzbranche verändern. Zu den Kunden zählen institutionelle Investoren, Banken, Broker und Emittenten.

Den neuen Sturm wollen alte Hasen in der europäischen Analystenszene entfachen. Die einzelnen Partner verfügen nicht nur über langjährige Berufserfahrung in ihren Branchen, sondern haben alle auch Managementerfahrung bei ihren früheren Arbeitgebern gesammelt. Die Partner sind, in alphabetischer Reihenfolge mit Sektorspezialisierung: Norbert Barth (Versicherungen & Finanzdienstleister), Dieter Hein (Banken), ab 1.7.2003 Michael Knupfer (Industrie), Heinz Steffen (IT- und Elektrobranche) und Hans-Peter Wodniok (Industrie).

Als Chefvolkswirt konnte Dr. Eberhardt Unger gewonnen werden. Dr. Unger gilt als einer der bekanntesten und erfahrensten Volkswirte in Deutschland. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung und wird sein Amt offiziell im Dezember antreten. Dr. Unger stellt sein Know How dem neuen Researchhaus aber bereits jetzt zur Verfügung.

Als Gastgeber fungierte Fritz H. Rau, Präsident des deutschen Analystenverbandes DVFA sowie des europäischen Analystenverbandes EFFAS. Rau stellte den Zusammenhang zwischen F.A.I.Research, als bankenunabhängiger Research-Gesellschaft, und dem EFFAS-Marktplatz her. F.A.I.Research ist Teil eines neuen, transparenten europäischen Modells zur Verbesserung des Anlegerschutzes, welches sich deutlich von den amerikanischen SEC-Plänen unterscheidet. Das marktorientierte Modell wurde von der DVFA und der EFFAS gemeinsam entwickelt und dient dem Schutz der Anleger und der Analysten gleichermaßen. Kern ist ein internetbasierter EFFAS-Marktplatz für die Vermittlung von Kapitalmarktdienstleistungen. >br<
„Bei F.A.I.Research haben sich erfahrene Aktienanalysten und aktive DVFA-Mitglieder zusammengeschlossen. Wir wünschen F.A.I.Research viel Erfolg, da es als Beispiel für viele unserer Mitglieder dienen kann und meiner Meinung nach hilft, den Anlegerschutz deutlich zu verbessern und den Frankfurter Finanzplatz zu stärken“, sagte Präsident Rau auf der Pressekonferenz.

 

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